Frohes Weihnachtsfest
Allen Freunden und Bekannten wünsche ich ein FROHES WEIHNACHTSFEST.
Genießt die schönen Tage nach dem Vorweihnachtsstress.
Allen Freunden und Bekannten wünsche ich ein FROHES WEIHNACHTSFEST.
Genießt die schönen Tage nach dem Vorweihnachtsstress.
Wieder einmal nichts von mir, sondern vom Sternenfreund Ralf.
Wunderschöne Bilder und ein köstlicher und wirklich lesenswerter Bericht mit großem Unterhaltungswert. Hier der Link zum Bericht “Nebelflucht ins Voralpenland“. Mein lieber Ralf, es macht immer mehr Spaß deine Beobachtunsgberichte zu lesen.
Außerdem sei dir gesagt “Mein kleiner Jedi, groß du geworden bist. Stolz sein ich auf deine Taten und freuen mich ich zu helfen dir. Gelernt ich haben ebenso, neue Wege ich beschreiten will.”
Der Bericht hat mich wieder einmal schmerzhaft daran erinnert, das ich noch vieles machen wollte was irgendwie auf der Strecke geblieben ist. Aber das kommt später mal in einem extra Artikel. Jetzt schnell zur Webseite vom Ralf und einfach nur genießen. Viel Spaß.
Der Herbsturlaub ist da und ab geht die Sternenreise.
Nach der Anregung von Ralf (hier auf seiner Webseite) erinnerte ich mich an den Double Cluster, oder auch h & chi Perseus. Im Insiderkreis Kreis auch Christian’s Hatschi genannt (und wer die alten Geschichten verfolgt hat, weiß auch warum). Lange nicht mehr fotografisch versucht und natürlich geeignet meinen Stand der Dinge in Bezug auf die Astrofotografie mal zu klären. Habe ich mich verbessert, oder besser gesagt, bin ich in meinem Alter noch lernfähig?
Der Abend war wie geschaffen. Durch die Erfahrung mit dem Dumbbellnebel, wusste ich ja, das Gerödel arbeitet am besten wenn ich nicht da bin. Da Mittwoch bei uns ja Tanzen anliegt, lag es natürlich nahe, vorher schön alles einzustellen und dann gemütlich die Frau auf der Tanzfläche herumwirbeln. Ganz so einfach war es dann doch nicht. Nach der Tanzstunde fiel mir sofort auf, das die Aufnahmen nicht perfekt waren. Die Kamera musste um 90° gedreht werden, um den Double-Cluster vernünftig aufs Bild zubekommen. Also alles abgebrochen, die Kamera gedreht und neu gestartet. Jetzt aber. Denkste. Nach zwei Aufnahmen kam mir das Bild in der Vorschau mehr als seltsam vor und eine genaue Betrachtung ergab: Unscharf. Beim drehen der Kamera hatte sich der Fokus verstellt. Also neu einstellen und ein dritter Neuanfang. Perfekt, 25 Aufnahmen eingestellt und sich gemütlich auf die Couch gelegt.
Pünktlich um 1 Uhr nachts waren alle Aufnahmen im Kasten und ich ab nach draußen zum abbauen und dann ins warme Bett. Ein Blick zum Himmel – wunderbar. Doch dann plötzlich – ein deutlich sichtbarer Meteor (in dem Fall nennt man das Bolide) mit langem Schweif, der dann in der Atmosphäre in unzählige Teile zerbarst. Was für ein Anblick und was für ein Zufall. Direkt in der Nähe der Plejaden.
Hm, Plejaden. Toll, die Frau steht auf die Plejaden. Warum nicht die Nacht verlängern und auch noch die Plejaden mitnehmen? Montierung eingestellt und 15 Aufnahmen in der Programmierung. Wird bis drei Uhr dauern. Egal, dafür ist der Urlaub doch da. Wieder zurück auf die Couch und ein Buch in die Hand.
3 Uhr. Die Aufnahmen dürften fertig sein, also raus zum abbauen (wieder einmal). Die Terrassentür aufgemacht. Ja, was ist das denn? Dick und fett das Sternbild Orion. Um diese Jahreszeit schon? Sieht das gut aus. Mann, mann, der Orionnebel wäre doch auch noch eine Reise wert. Nun gut, warum nicht. Bis fünf Uhr war alles erledigt. Ich auch, dazu eine triefnasse Sternenhütte (so lange war die noch nie auf gewesen). Jetzt aber alles zu und ab ins Bett, der Große kommt um fünf von der Nachtschicht, der bekommt einen Schock wenn der alte Herr noch auf ist.
Es war herrlich. Zeit für einen Vergleich mit einer alten Aufbahme (hier aus dem Jahre 2008). Zuerst die neue Aufnahme und darunter die ältere. Möge jeder sein Urteil selber fällen:


Das schöne und kalte Wetter wollte ich ausnutzen (und dabei dem Rat vom Ralf folgen und mich wieder mal mehr auf die Canon zu konzentrieren), und so war ich schon einen Tag vorher auf der Suche nach einem geeigneten Objekt.
Hilfreich war dabei die App “Sky Safari”, dort gibt es nämlich eine Funktion, bei der man sich die besten DeepSky-Obkjekte für den Abend anzeigen lassen kann. Dabei fiel mein Augenmerk auf NGC 7789, auch Caroline’s Rose genannt. Benannt nach der Entdeckerin Caroline Herschel (der Schwester von Wilhelm Herschel) und weil sie bei genauer Betrachtung der Form einer Rose ähnelt (wahrscheinlich kommt das noch besser zur Geltung, wenn man einen dunkleren Himmel als den meinigen haben würde).
Der Sternenhaufen war mir bis zu dem Zeitpunkt unbekannt und wird wohl auch sehr selten fotografiert. Zu Unrecht, er ist ein wunderbarer Sternenhaufen und braucht sich wahrlich nicht verstecken. Die Entfernugn zur Erde beträgt etwa 7600 Lichtjahre und er ist zu finden im Sternbild Kassiopeia.
Ein wenig hatte ich mit Dunst und Bodennebel zu kämpfen und auch der Mond machte sich dann ziemlich bald störend bemerkbar.
Vielen Dank an Ralf, der mir die Sternenfarben zurückbrachte, die ich bei der Bildbearbeitung verloren hatte.
Durch klicken auf das Bild bekommt man eine größere Version angezeigt:
Da bekommt der Begriff “Sport macht Spaß” eine ganz andere Wendung. Kein Wunder, das die Fitness-Studio’s so einen Zulauf von Mädels haben:
Mein Astronomiefreund Ralf motivierte mich, es doch mal fotografisch mit dem Bubblenebel zu probieren. Das Wetter versprach zwar nichts gutes und ich wollte ja mal was mit meinen Filtern probieren. Lange kämpfte ich mit mir, ob ich es wagen sollte.
Hubblepalette bedeutet, man nimmt mit verschiedenen Filtern (hier HAlpha-, OIII- und SII-Filter) ein Objekt auf und bearbeitet es so, das für Rot=SII, für Grün=HAlpha und für Blau=OIII genommen wird. Ganz im Stil des Weltraumteleskops Hubble. 3 HAlpha-Aufnahmen bekamm ich ja noch ganz gut hin, dann spielte das Wetter nicht mehr so richtig mit. Kräftige Wolkenfelder versuchten mich richtig zu ärgern. Nur zwischendurch war es mal möglich kurze Aufnahmen zu machen.
Es blieb mir also nichts anderes übrig, jeweils 2 Aufnahmen in OIII und SII mit 5 Minuten Belichtungszeit zu machen und damit zufrieden sein.
Nun die Crux mit der Bildbearbeitung. Ist das schon im normalen Fall ein Elend, zeigt sich bei der Bearbeitung im Stil der Hubblepalette, das die normale Bearbeitung dagegen eine glatte Erholung ist. Die Ausgewogenheit der Farben zu finden ist wohl eine Wissenschaft für sich. Zuerst leuchtete das Bild in einem schönen Grünton. Na toll, was soll da an der Technik der Hubblepalette jetzt so schön sein. Erst beim drehen an den Reglern bekam ich ein Bild hin, was mich wenigsten ansatzweise zufrieden stellte. Da liegt noch ein weiter Weg vor mir. Nun ja, für die wenigen Aufnahmen kann man einfach nicht mehr erwarten (und vom Depp hinter dem Teleskop bzw. Kamera schon gar nicht).
Der Anfang ist gemacht.